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Weitere Eindrücke vom Grand Canyon – sorry für die Verspätung, das WiFi war im Death Valley leider eine Katastrophe. Abfahrt 7 Uhr, Ziel: 11.30 Uhr spätestens in Las Vegas und dann ein Lokal mit Großbildschirm suchen. Weltmeister sind wir in der Rock Bar am Strip in Las Vegas geworden. Mit Fußballfans ließ sich in der neoliberalen Hölle ganz gut Knete machen, denn einige Lokale verlangten – 12 Uhr Ortszeit – einen Mindestumsatz pro Person von 25 Dollar. In der Rock Bar trafen wir auf eine verständnisvolle Platzanweiserin und einen unendlich geduldigen Kellner, denn wir mussten 10 BBQ-Hühnerschlegel sowie ein Rieseneis für vier auf 120 Minuten strecken, um die Rechnung nicht zu früh zu bekommen. Das Huhn in Buffalo-Marinade wurde kalt, das Eis auf belgischer Waffel warm – bis zur 113. Minute.

Des Weiteren Eindrücke von der Fahrt zum Death Valley.

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Duck on top of the Rock, östlich von Mather Point.

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Von einem Rim zum anderen.

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Und endlich ein Blick auf den Colorado River vom Grandview Point

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Ein Wapiti-Hirsch in freier Wildbahn!

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Sunset am Grand Canyon und für uns der Abschied.

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Las Vegas hat auch eine Innenstadt jenseits des Casino-Hotel-Wahnsinns. Dort ist es genauso trist wie in den meisten amerikanischen Innenstädten von mittelgroßen Städten (immerhin 650.000 Einwohner). Bei Starbucks trifft man ganz normale Leute.

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Zu kurz kamen leider die unzähligen Reklametafeln und -säulen, gemalt, als Glühbirnen- oder Neonlichtinstallation seit 60 Jahren. Es gibt mittlerweile ein eigenes Museum dafür, das sich neben dem alten Fort befindet. Das Fort ist heute nur ein Park an der Stelle, an der Mormonen Mitte des 19. Jh. auf Wassersuche hielten und schließlich blieben (wie in Ruhla die an Syphilis erkrankten französischen Soldaten: kleiner interner Scherz).

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In den nördlichen Ausläufern der Mojave-Wüste. Besonderes Faszinosum: die Joshua-Trees (Yucca-Palmlilie).

Weite

Die Straßen wurden leerer, die Temperaturen stiegen. Am Horizont erscheinen die das Death Valley einschließenden und bis 3300 Meter hohen Berge.

t.b.c.

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