15-16

Morgen früh geht es mit dem Shinkansen von Okayama zurück nach Tokyo: 4h 12 Minuten für 665km! Heute stand ein Ausflug nach Kurashiki auf dem Programm. Die Stadt besitzt ein sehr gut erhaltenes Viertel aus der Edo-Zeit mit Handelshäusern, Warenlagern, Manufakturen und Museen von internationalem Rang. Diese Bedeutung als urbane Sehenswürdigkeit besitzt einen Preis, der hier wie an Orten gleichen Zuschnitts zu begleichen ist: Es geht anscheinend nicht ohne die idiotische Souvenirindustrie, in Kurashiki flankiert von hübschen Läden mit Kunsthandwerk sowie Restaurants, ganz so wie in Rüdesheim, Rothenburg ob der Tauber usw.

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Zunächst haben wir das 1796 erbaute Haus des Tee- und Salz-Händlers Ohashi, des reichsten Bürgers der Stadt, besichtigt …

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…um mehrere Höfe gruppiert, mit angeschlossenem Garten sowie Speichern.

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Der Bikan-District erstreckt sich entlang eines Kanals. Hier waren Textilmanufakturen sowie Töpfereien ansässig.

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Sonntagsausflug …

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Das Ohara-Kunst-Museum ist das älteste Museum für westliche Kunst in Japan. Erworben wurde die Sammlung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jhs. von Ōhara Magosaburō, der den Maler Kojima Torajirō nach Europa auf Einkaufstour schickte. Das späte 19. sowie das frühe 20. Jh. sind ganz ordentlich bestückt, eine Verkündigung El Grecos ergänzt die Sammlung, in der uns aber auch die chinesischen Antiken sowie die japanischen Keramiken und Graphiken sehr gut gefallen haben. Die Präsentation ist, verglichen mit dem, was wir bereits gesehen haben, luschig.

 

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