15-11

Abschied aus Kyoto: Am Morgen eine Visite der einzigen erhaltenen Shogun-Burg in Kyoto, der Nijo-Burg aus dem frühen 17. Jh. Fotografien gibt es nur von den Bauten, denn das Innere der Anlage mit ihren berühmten Wand- und Türmalereien der Kano-Schule sowie den polychromierten Schnitzereien darf nicht fotografiert werden.

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Die Bauten sind entlang einer diagonalen Flucht gestaffelt und nehmen dadurch abwechslungsreich Bezug auf den Garten.

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Schnitzereien und Blattgoldverziehrungen im Tordurchdang.

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Einer der Ecktürme.

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Der Park ist eine moderne Interpretation.

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Zum Schluss ein Abstecher ins Nationamuseum Kyoto: Hier der Altbau aus dem späten 19. Jh.

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Im 90°-Winkel dazu der moderne, aus dem Jahr 2014 stammende Anbau von Yoshio Taniguchi, der auch das New Yorker MoMa erneuerte. Der Bau ist klar strukturiert, von größter Transparenz, auch zwischen den Stockwerken mit ihren einzelnen Ausstellungshallen. Während die Architektur ganz gezielt zurücktritt, rücken die Werke in den Vordergrund. Diese werden in einer überschaubaren Auswahl präsentiert, ja geradezu inszeniert und erhalten dadurch exemplarischen Charakter. Großartige Skulpturen, Bildrollen, Tuschebilder mit Landschaften, Masken, Textilien usw. überwiegend aus der Heian-Epoche (8-12.Jh.). Wir kommen bald wieder nach Kyoto, sicher! Danach mit der Bahn nach Nara.

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