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Die Strecken werden länger, das Internet langsamer, der Blog leider etwas aus dem Rhythmus … Wir sind mittlerweile am Grand Canyon und haben uns die ersten Eindrücke vor der morgigen Wanderung verschafft. Los Angeles bestand für uns nur aus Getty und Hollywood. Sicher, es gibt auch interessante Architektur in Downtown, doch sich im traffic jam durch den Siedlungsbrei zu bewegen, ist eine Zumutung.

Von dort ging es nach Las Vegas, zum Ballermann der US-Kleinbürger. Personal in Hotel und Restaurant ausnehmend freundlich, rücksichtsvoll und aufmerksam. Der Rest ist schlimm. In die Straßenlaternen sind Lautsprecher eingelassen, kein Haus ohne Beschallung und in den Casinos das Gepiepe der Automaten – eine armselige, hirnerweichende Kakophonie der Hölle!

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Getty – von außen modern, von innen Galerieästhetik des 19. Jahrhunderts. Architektur, Garten und Lage sind grandios.

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… der Aufgang von der Bahn zur Plaza. Dem Reiseführer entnehmen wir, dass der Getty-Trust jährlich mindestens 180 Millionen Dollar für Kunst und Bildung ausgeben muss, um keine Steuern zahlen zu müssen. Klingt nicht nach Notlage.

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Alle Welt fährt den Berg zum Planetarium hinauf, um den Schriftzug zu sehen und zu fotografieren. So auch wir, niemand frage warum, zumal, wenn man weiß, was wir von den durch das Label repräsentierten Produkten halten.

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… Begeisterung!

t.b.c. – Internet ist momentan zu langsam …

… here we go, folks:

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Der Weg nach Las Vegas ist eine Wüstentour – hier ein Eindruck der Gegend um Baker.

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Zumindest gibt der Strip einen aktuellen Eindruck vom Stand der Screen-Technologie. Höchst absurd mutet an, dass diese Pseudostadt (mit Universität) die Leute dazu zwingt, sich zu Fuß von Casino zu Casino (wir wollen den Begriff Attraktion hier mal vermeiden) zu bewegen. Abendessen in einer Rock-Bar ganz o.k., bezahlbar und amüsant, da wir einen guten Blick auf ein maschinelles Bull Riding hatten. Die auf Party eingestellten Kleinstadtdamen in kurzen Kleidchen hat es herrlich vom Bullen geschleudert.

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Der feuchte Traum eines Brunnenmeisters in Tivoli, Frascati, Pratolino oder Versailles …

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… synchron zur Musik von Frank Sinatra. Das hat natürlich mit Bellagio nix zu tun und man wünscht dem pittoresken Städtchen am Lago di Como seine Ruhe vor dem in Las Vegas versammelten Plebs.

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Black Canyon – ein zweiter Blick auf den Colorado (nach dem Lake Mead mit dem Hoover Dam), hier zum Lake Mohave aufgestaut. Wir sind in Arizona.

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Seligman, 456 Einwohner, Route-66-Folklore. Bei Lilo’s, von der wir in der Arte-Dokumentation über die Route 66 Kenntnis hatten, gab es deutsche Erdbeertorte. Zahlreiche Devotionalien deutscher Reisender an den Wänden.

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